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Pförring

In der Region Ingolstadt im Landkreis Eichstätt in Oberbayern liegt der Markt Pförring. Der kleine Ort hat etwas mehr als 3000 Einwohner.

Bei Pförring stand in römischer Zeit ein Kastell, das zur Befestigung des Limes gehörte. Es wurde 141 nach Christus gebaut. Der Name Pförring kommt von der Ortsbezeichnung Faringa, die im Jahr 787 zum ersten Mal erwähnt wurde. Faringa ist abgeleitet von dem Wort Ferge, der Berufsbezeichnung Fährmann, was für die Bedeutung des dortigen Donauübergangs steht.

1318 wurde der Flecken zum Markt erhoben. 1818 entstand mit dem bayrischen Gemeindeedikt die heutige Gemeinde Pförring, die in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts durch Eingemeindungen ihre Ortsteile erhielt.

Laut Nibelungenlied erreichte Kriemhilds Zug, der vom Wormser Hof zur Burg Etzels führte, bei Pförring die Donau. Der Quellteich der Kels an der Ruine der Wasserburg im Ortsteil Ettling wurde als der schöne Brunnen der weissagenden Frauen des Nibelungenlieds ausgemacht. Dort prophezeiten zwei Schwanenfrauen Hagen den Untergang der Nibelungen.

Weitere Informationen zu Pförring

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